Verbrauch von Wasser

Finden Sie hier heraus wo genau am meisten Verbrauch stattfindet. Diese Statistiken zeigen deutlich wo der Mensch den grössten Wasserfussbadruck hinterlässt.

Wasserverbrauch in der Schweiz

Trinkwasser wird intensiv und vielfältig genutzt. In den Haushalten wird es zum Trinken, zum Kochen, zu Hygienezwecken, zum Putzen und zum Bewässern verwendet. Auch in Industrie und Gewerbe wird Trinkwasser genutzt, ebenso in öffentlichen Dienstleistungsbetrieben, etwa zur Speisung von Brunnen, zur Bewässerung und zur Reinigung von Infrastrukturen.

Als Wasserschloss Europas verfügt die Schweiz über bedeutende Wasserressourcen. Da die Verfügbarkeit dieser Ressourcen je nach Jahreszeit und geografischer Lage erheblich variiert, besteht die grösste Herausforderung darin, das Wasser am richtigen Ort, zum richtigen Zeitpunkt sowie in der erforderlichen Menge und Qualität bereitzustellen.

Wasserverbrauch in privaten Haushalten

Durchschnittlich verbrauchen wir rund 123 Liter Wasser täglich. Der grösste Anteil (44 Liter) davon fliesst in Dusche, Badewanne und Waschbecken, weitere 33 Liter spülen wir im Verlauf von unserem Tag die Toilette herunter. Für diverse Kleine Sachen wie Maschinen und Reinigung benötigen wir im Schnitt 26 Liter. Der geringste Anteil des Verbrauchs liegt beim Konsum von Wasser. Dass heisst essen und trinken. Diese Grafik von Statista zeigt das sehr eindrücklich und genau auf.

Der indirekte Wasserfussabdruck

Wasser ist aber auch elementarer Bestandteil in der Produktion unzähliger Güter. Konsumieren wir diese, hinterlassen wir durch die gesamte Wertschöpfungskette einen indirekten Wasserfussabdruck. Rechnet man dieses virtuelle Wasser hinzu, erhöht sich der gesamte Wasserverbrauch auf rund 4’400 Liter pro Tag und Kopf.

Virtuelles Wasser

Das Konzept des virtuellen Wassers berücksichtigt die Menge an Wasser, die während des Produktionsprozesses eines Guts anfällt. Beispielsweise besteht eine Jeans physisch kaum aus Wasser. Die Baumwollpflanze jedoch, aus der die Jeans besteht, braucht äusserst viel Wasser, weshalb der Produktionsprozess der Jeans entsprechend viel Wasser verbraucht. Dazu kommt der Wasserverbrauch des Herstellers, des Detailhändlers und des Endverbrauchers. In vielen Fällen wird Wasser bei den einzelnen Prozessen verschmutzt.

1 kg Baumwolle10’000 Liter Wasser
1 kg Tomaten214 Liter Wasser
1 kg Rindfleisch10’000 Liter Wasser
1 Tasse Kaffee140 Liter Wasser
1 Computer20’000 Liter Wasser
1 Liter Flaschenwasser4 Liter Wasser

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