Mineralien im Trinkwasser

Die grosse Lobby hinter Mineralien im Wasser

Vorallem in den 80er Jahren als der Fitnesstrend gross war, wurde Mineralwasser als perfekter Durstlöscher und ideal für uns Menschen beworben. Diese These ist sehr umstritten und wurde in mehreren Studien widerlegt.

Was sind eigentlich Mineralstoffe?

Bis vor kurzem waren ausschliesslich die Vitamine populär. Wir wissen, dass wir Vitamine durch unsere tägliche Nahrung zu uns nehmen müssen, da unser Stoffwechsel sie nicht in ausreichend herstellen kann.

Weniger bekannt ist, dass Vitamine ihre volle Wirkung nur entfalten können, wenn sie zusammen mit Mineralstoffen aufgenommen werden.

Insgesamt braucht der Mensch täglich mehrere dutzend Vitalstoffe, die er selbst nicht bilden kann, sondern aus der Nahrung erhalten muss: Nämlich Mineralstoffe, Aminosäuren und Vitamine. Mineralstoffe ist der Oberbegriff für anorganische Nährstoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann.

Wofür sind Mineralien wichtig?

Mineralien sind in jedem Gewebe in mehr oder weniger hohen Mengen enthalten. Mineralien …

  • Sind Baumaterial für Zellen und Strukturen (Knochen, Zähne … )
  • Sind verantwortlich für die Übermittlung von Nervenimpulsen Regulieren den Wärmehaushalt, den Wasserhaushalt und Säure-Basen-Haushalt
  • Sind Bestandteil von Körperflüssigkeiten (Blut, Magensäure, Tränen … ), Enzymen (Magnesium z.B. ist an 300 Stoffwechselvorgängen beteiligt) und Hormonen und anderen Botenstoffen

Anorganisch und Organische Mineralien

Perse sind die lebenswichtigen Ionen (also Natrium, Kalium, Eisen, Mangan usw.) immer anorganisch.

Das Wort “organische Mineralien” ist ein umgangssprachlicher Begriff dafür, dass ein Mineral den Stoffwechsel einer Pflanze durchlaufen hat. Die Pflanze nimmt dabei die Mineralien auf, die im Boden vorhanden sind und baut sie in ihre Wurzeln, Blätter und Früchte ein, die wir dann als Nahrungsquelle zu uns nehmen.

Mineralstoffe, die durch Pflanzen hindurchgegangen sind, werden an ihren äusseren Enden von einem organischen Stoff umklammert. Daher werden sie von den Rezeptoren „akzeptiert“ und können so in das Zellinnere gelangen. Das heisst, dass der menschliche Organismus “organische” Mineralien viel besser aufnimmt, da sie etwas anders verpackt sind und dem Körper somit vertraut sind.

Wasser ist kein Mineral-Lieferant!

In Wasser (Trinkwasser und Mineralwasser) sind Mineralstoffe (vorallem Kalzium und Magnesium) in unterschiedlichen Mengen enthalten. Im Auftrag des Forum Trinkwasser e.V. gingen Wissenschaftler der Universität Paderborn unter Leitung von Professor Helmut Heseker der Frage nach, welche Bedeutung Wasser für die Deckung des Mineralstoffbedarfs hat. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass Wasser ideal zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs ist. Der Bedarf der Bundesbürger an den wichtigsten Mineralstoffen wird jedoch in erster Linie durch feste Nahrung (einschliesslich Milch) gedeckt. Sogenannte “organische” Mineralien.

Anorganische Mineralsalze aus Mineralien im Wasser sind für unseren Organismus praktisch nicht verwertbar, sie sind sogar eine Belastung. Sie lagern sich nämlich z.B. an Cholesterinkristalle an und bilden dann in den Gefässen fleckweise Verhärtungen und Verengungen, genannt arteriosklerotische Plaques. Diese führen auch im Laufe der Zeit zu Funktionseinschränkungen der Nieren. Sie kennen diesen Effekt ja auch von den Wasserleitungen, die verkalken, wenn zu viel Calcium im Wasser enthalten ist.

Prof. L.C. Vincent vom anthropologischen Institut der Universität von Paris hat in 20jähriger Forschungsarbeit nachgewiesen, dass der Gesundheitszustand von Versuchstieren wesentlich besser ist und diese länger leben, wenn sie als Getränk hochohmiges also mineralarmes Wasser erhalten. Bekommen sie jedoch normales Wasser oder mineralreiches Wasser, so leiden sie häufiger unter Gesundheitsstörungen und sterben auch früher. Prof. L.C. Vincent fand ebenfalls heraus, dass in Orten mit sehr hartem, d. h. mineralreichem Wasser, die Lebenserwartung signifikant geringer und die Anzahl der Herz-Kreislauferkrankungen signifikant höher als an Orten mit weichem, mineralarmem Wasser war. Die Krebsrate war an Orten mit Chlor im Trinkwasser besonders hoch.

Wichtig ist daher Wasser zu sich zu nehmen, welches einen sehr geringen Mineralgehalt aufweist.

Mineralwasser wird weniger geprüft

„Mineralstoffe im Mineralwasser sind ein Mythos“ – viel deutlicher hätte die Stiftung Warentest ihr Testergebnis nicht formulieren können. Auch, was das Ergebnis für uns Konsumenten bedeutet, ist relativ klar: Wasserflaschen schleppen ist unnötig, wir können getrost Leitungswasser trinken.

In sechs der stillen Mineralwässer fanden die Tester so viele Keime, dass sie für Menschen mit schwachem Immunsystem riskant sein können. In fünf der 30 Mineralwässer konnten zudem chemische Rückstände nachgewiesen werden: oberirdische Verunreinigungen von Pflanzenschutzmitteln, einem Süßstoff und einem Abbauprodukt, das entweder vom umstrittenen Pestizid Glyphosat oder aus Wasch- und Reinigungsmitteln stammt. Zwar sind die Rückstände laut Stiftung Warentest gesundheitlich unbedenklich – sie weisen jedoch darauf hin, dass die Quellen, aus denen das Mineralwasser stammt, nicht ausreichend geschützt sind.

Mineralwasser darf insgesamt nicht mehr als 12 bestimmte Fremd-und Schadstoffe enthalten. Unser Leitungswasser wiederum 50. Das heisst einerseits, dass Leitungswasser sogar gesünder wäre und andererseits, dass es bei keinem der beiden Wasser genügend Grenzwerterhebungen gibt.

Die richtige Ernährung ist der Schlüssel

Wie oben bereits erwähnt, sind Mineralien für unseren Organismus und damit für unsere Gesundheit von grosser Bedeutung. Wichtig ist, dass wir unserem Körper die sogenannten organischen Mineralien zuführen. Denn im Trink- und Mineralwasser enthaltene anorganische Mineralien verfügen nicht über die benötigte Bioverfügbarkeit und belasten den Körper mehr, als dass sie ihn entlasten.

Organische Mineralien finden sich in Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, verschiedenen Ölen, Eiern und in Milchprodukten. Mit der richtigen Ernährung können Sie Ihren Mineralienhaushalt gesund und nachhaltig decken.

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Gesundes Trinkwasser

Wasser – Der Quell eines jeden Lebens

Es gibt einige Kriterien für gesundes Trinkwasser. Diese Kriterien möchten wir Ihnen hier etwas näher bringen und Ihnen zeigen wie sich gesundes Wasser auszeichnet.

Ist unser Leitungswasser gesund?

Wasser spielt bei sämtlichen Körpervorgängen eine tragende Rolle und wir müssen 2-3 Liter Wasser täglich zu uns nehmen. Dem Trinkwasser fällt also eine maßgebliche Bedeutung in unserem Leben zu. Umso wichtiger ist es, auf seine Qualität zu achten. Gängige Untersuchungen bilden die Realität nur unzureichend ab, denn Fakt ist: Unser Leitungswasser ist nicht ganz sauber.

Soweit die schlechte Nachricht. Die Gute: Wir haben Lösungen und zeigen Ihnen wie Sie Ihr Leitungswasser in eine gesunde Energiequelle umwandeln.

Die Basis ist die Reinheit

Heutzutage haben wir massive Probleme noch an wirklich reines Wasser zu gelangen. Weder Mineralwasser, noch Leitungswasser sind komplett frei von gesundheitsschädlichen Fremd- und Schadstoffen. In urbanen Gebieten ist die Wasserqualität meist schlechter als in ländlichen Gegenden. Es gibt also schwankende Werte und man weiss leider nie so genau was in seinem Wasser enthalten ist.

Daher ist der erste Schritt zu gesundem Wasser – reines Wasser. Das Wasser muss möglichst effektiv und sauber filtriert sein. Frei von Fremd- und Schadstoffen wie Medikamentenrückstände, Mikroplastik, Pestizide, Nitrate, Schwermetalle und so weiter.

Nanofiltration von Evodrop

Mit unserem EVOdrink setzen wir auf unsere zum Weltpatent angemeldete Nanofiltration. Wir filtern dabei nachweislich 520 Schad-und Fremdstoffe aus dem Wasser und sorgen somit für reinstes Trinkwasser.

Wasser energetisieren/strukturieren

Wie bereits gesagt ist die Basis für gesundes Wasser, dessen Reinheit. Das ist aber nur der halbe Weg zu wirklich gutem und gesundem Wasser. Wasser hat abgesehen von der stofflichen Zusammensetzung noch ganz andere Qualitäten. Es handelt sich hierbei um die Struktur.

H3O2 – die richtige Struktur

H3O2, beziehungsweise Wasser, ist die natürliche Struktur von Wasser. In diversen Studien wurde bewiesen, dass das Wasser in menschlichen Zellen so strukturiert ist. Diese natürliche und verkleinerte Anordnung der Wassermoleküle (Clustering) wird besser von der menschlichen Zelle absorbiert und führt somit zu einer effektiveren Hydration.

Energetisierung

Diese Veredelungsstufe sorgt für höchsten Trinkgenuss. Der EVOcharge rotiert das Wasser mit 2’000 Umdrehungen pro Minute.

Folglich werden die Wassercluster verkleinert und dadurch die innere Oberfläche des Wassers vergrössert. Das Wasser gewinnt an Lösungsfähigkeit und natürlicher Vitalität. Die Zellen unseres Körpers nehmen das veredelte Wasser direkt auf und der EVOcharge garantiert somit schnellste Hydration.

Ein zusätzlicher Pluspunkt ist die Geschmacksverbesserung des Wassers nach der Veredelung. Mit dem EVOcharge schmeckt das Wasser viel weicher.

Volle Power dank Wasserstoff

Wasserstoff ist das kleinste und häufigste Molekül. Es ist einzigartig, da es die Fähigkeit besitzt auf zellulärer Ebene zu wirken. Es kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden, in Mitochondrien eindringen und sogar in den Zellkern vordringen. Wasser lässt sich ebenfalls noch mit molekularem Wasserstoff anreichern.

Über 600 unabhängige Studien bestätigen die gesundheitsfördernde Wirkung von Wasserstoff auf den menschlichen Körper. Es ist nachgewiesen, dass Wasserstoff das stärkste selektive Antioxidans ist und hilft präventiv, wie auch aktiv bei rund 170 verschiedenen Krankheitsbildern.

Molekularer Wasserstoff ist ein wahres Wundermittel und immer mehr unabhängige Institute bestätigen die Wirkung von Wasserstoff

Molekulare Wasserstoffanreicherung

Mittels einzigartiger Elektrolyse im EVObooster werden Wasserstoff-Moleküle von Sauerstoff-Molekülen im Wasser getrennt. Das Wasserstoffgas wird dann in das Wasser eingeleitet und entsteht Wasser, welches einen hohen Anteil an molekularem Wasserstoff enthält. Die überschüssigen Sauerstoffmoleküle werden dabei aus dem Gerät geleitet ohne dem Wasser beigemischt zu werden.

Mit Wasserstoff angereichertes Evodrop-Wasser reduziert den oxidativen Stress signifikant und lässt den Körper schnellstmöglich regenerieren.

Fazit

Gesundes Wasser muss grundsätzlich 3 Kriterien erfüllen. 

  1. Das Wasser muss rein von jeglichen Fremd- und Schadstoffen sein.
  2. Nach der Reinigung muss das Wasser energetisiert und strukturiert werden.
  3. Für maximale Power sollte das Wasser mit molekularem Wasserstoff angereichert werden.

Wenn diese drei Punkte erfüllt sind, ist Wasser gesund und für unseren Körper eine maximale Energiequelle. 

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Trinkwasserverordnungen

Grenzwerte werden erhöht und Lösungen in weiter Ferne

Die öffentlichen Kläranlagen, welche uns mit Leitungswasser versorgen, haben immer mehr mit den noch kleiner werdenden Stoffen zu kämpfen. Die Grenzwerte werden stetig erhöht und Lösungen für unser Trinkwasserproblem sind noch nicht in Sichtweite.

Was sind Grenzwerte?

Wasser ist für uns lebensnotwendig, doch im Wasser können sich auch Inhaltsstoffe befinden, die sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken. In geringen Konzentrationen sind diese Stoffe jedoch meist ungefährlich. Aus dem Grund sind bestimmte Grenzwerte notwendig, um einwandfreies Trinkwasser zu gewährleisten. Doch was sind das für Grenzwerte und reichen die Grenzwerte aus, um uns vor gesundheitlichen Risiken zu schützen?

Für diese Grenzwerterhebung sogt in der Schweiz das Bundesamt für Umwelt BAFU und in Deutschland die Trinkwasserverordnung vom Deutschen Bund

Wasser mischen als Lösung

Immer häufiger werden die Grenzwert überschritten und die öffentlichen Wasseraufbereitungsanlagen und Behörden finden noch keine effektive Lösung für dieses Problem. Die beste Lösung bis anweil ist das sogenannte “Wasser mischen”. Man mischt das Wasser mit erhöhtem Grenzwert einfach mit Wasser, welches einen geringeren Grenzwert aufweist. Somit gelangt man dann mit dem richtigen Mischverhältnis knapp unter die Grenzwert-Marke. Das mindert zwar das Problem, löst es aber nicht vollständig.

Stoffe ohne Grenzwert

Neben Chemikalien, Keimen und Bakterien kommen auch immer mehr Arzneimittelrückstände in das Wasser und verschlechtern somit die Trinkwasserqualität. Bis 2011 hat das Umweltbundesamt bereits 23 Wirkstoffe im Trinkwasser entdeckt – von Antibiotika über Schmerzmittel bis hin zu Hormonen der Antibabypille. In Seen und Flüssen liegt die Zahl der Wirkstoffe bereits im dreistelligen Bereich und Wissenschaftler gehen davon aus, dass dies nur die Spitze des Eisberges ist. Arzneimittel werden im Körper nicht vollständig abgebaut, dann aber ausgeschieden und gelangen so in die Klärwerke, wo sie nicht ausreichend gefiltert werden. Da man sich über die Konsequenzen von Arzneimitteln im Trinkwasser nicht einig ist, gibt es bisweilen keinen Grenzwert für diese Stoffe. Neben Arzneimittelwirkstoffen im Trinkwasser gibt es auch für andere Stoffe keinen Grenzwert, obwohl diese eine Gefahr für unsere Gesundheit darstellen können. Radon ist ein Beispiel hierfür.

Unverhältnismässige Erhöhungen

Wenn das Grenzwertproblem überhaupt nicht in den Griff gebracht werden kann, werden häufig die Grenzwerte des betroffenen Stoffs erhöht. Teilweise handelt es sich dann um massive Erhöhungen von Stoffen, die nachgewiesen gesundheitsschädlich sind.

Hier einige Beispiele von Grenzwerterhöhungen in der Schweiz und der EU:

EU erhöht Grenzwerte für Strahlung. Nach dem Atom-Unfall in Fukushima hat die EU die Grenzwerte für Radioaktivität in Lebensmitteln erhöht. Vor Ort wird die Lage immer bedrohlicher.
https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/die-tsunami-katastrophe/EU-erhoeht-Grenzwerte-fuer-Strahlung/story/14614790?dossier_id=885

Mikroverunreinigungen in den Gewässern: neue Grenzwerte in der Vernehmlassung
https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/wasser/recht/vernehmlassungen/mikroverunreinigungen-grenzwerte-vernehmlassung.html

Beim Glyphosat ist der Grenzwert dabei von 0,1 Mikrogramm pro Liter auf 360 Mikrogramm pro Liter angehoben worden. Bei anderen, viel giftigeren Stoffen ist er allerdings gesunken, zum Teil bis in den Nanogrammbereich.
https://www.derbund.ch/schweiz/standard/gefaehrlich-ist-der-ganze-mix/story/15976646

Dass die Grenzwerte für Schweinefleisch um das 25-fache, für Spargel sogar um das 80-fache erhöht wurden, ist inakzeptabel. Offenbar zählen kommerzielle Interessen mehr als die Gesundheit der Bevölkerung“. https://klaus-buchner.eu/erhoehte-grenzwerte-fuer-nervengift/
https://www.hymenoptera.de/Acetamiprid

Die EU erlaubt mehr Gift in Lebensmitteln – wie der BUND berichtet wurden die erlaubten Höchstmengen von Acetamiprid in Lebensmitteln um bis zu 900% erhöht:
https://www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/mehr-nervengift-in-spargel-milch-und-fleisch/

Den damals gültigen Grenzwert von 10 Mikrogramm pro Kilo Körpergewicht und Tag setzte die EU-Behörde sogar um den Faktor fünf herauf, statt ihn zu senken. Seitdem gilt der aktuelle tolerable daily intake(TDI) von 50 Mikrogramm.
https://www.zeit.de/2012/14/N-Bisphenol/seite-2
https://www.genuk-ev.de/files/Artikel/Pestizide/2016_02_16-Hill-Grenzwert-Anhebungen%20f%C3%BCr%20Pestizide%20in%20Lebensmitteln.pdf

In der Deutschen Trinkwasserverordnung ist für Nitrat ein Grenzwert von 50 mg pro Liter festgeschrieben. Ein Wert, der offenbar überdacht werden muss. Denn bereits weitaus geringere Werte sind laut Studie mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko assoziiert. https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/kolorektales-karzinom/article/960620/daenische-studie-offenbart-nitrat-trinkwasser-erhoeht-darmkrebs-gefahr.html

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Schadstoffe im Trinkwasser

Heutzutage ist das Wasser verschmutzter denn je

Durch die extrem gute Lösungsfähigkeit von Wasser, ist es besonders anfällig auf Verschmutzungen jeglicher Art. Wir haben heutzutage mit diversen Fremd- und Schadstoffen in unserem Wasser zu kämpfen.

Mikroplastik

Berge von unverrottbarem Abfall häufen sich auf unserem Planeten an. Tückisch ist die Belastung durch das oft unbemerkte Mikroplastik im Trinkwasser sowie in Flüssen, Seen und Meeren.

Was ist Mikroplastik?

Als Mikroplastik werden Plastikstücke bezeichnet, welche kleiner als 5 mm sind. Sie sind also teilweise mit dem bloßen Auge schwer zu erkennen. Es gibt zwei Sorten von Mikroplastik:

  • Zu sogenanntem primären Mikroplastik gehören Basispellets, die das Grundmaterial für die Plastikproduktion darstellen; Granulate in Kosmetik und Hygieneprodukten, wie Peelings, Zahnpasta, Handwaschmittel; mikroskopische Partikel, die in Reinigungsstrahlern, zum Beispiel auf Werften eingesetzt werden oder in der Medizin als Vektor für Wirkstoffe von Arzneien Anwendung finden.
  • Sekundäres Mikroplastik entsteht durch physikalische, biologische und chemische Degradation von Makroplastikteilen.

Über die Nahrungskette gelangen sie in den Körper von Tier und Mensch und können langfristig im schlimmsten Fall zu Vergiftungen führen.

Ein großes Problem stellen neben den festen Mikroplastikteilchen auch die löslichen Kunststoffe aus Kosmetikprodukten dar. Diese synthetischen Polymere können quellen oder sind sogar wasserlöslich. Sie geraten über unser Abwasser ins Grundwasser. Dort einmal angekommen, sind sie nur schwer wieder zu entfernen. Kläranlagen können lediglich einen Bruchteil herausfiltern. Über Flüsse gelangen sie dann in den weiteren Wasserkreislauf und das Meer.

Wie gefährlich ist Mikroplastik für uns?

Diverse Toxikologen und Institute sind gerade auf der Suche nach Antworten für genau diese Frage. Man steht hier noch am Anfang der Studien und es wird vermutlich noch einige Jahre dauern, bis das Ausmass der Gefährdung für den Menschen bekannt ist.

Bereits jetzt wird Vermutet, dass sich Mikroplastik im Körpergewebe einlagern kann und dort für entzündliche Reaktionen sorgt. Aber noch unklar ist, wie hoch der Anteil vom Mikroplastik im Trinkwasser sein muss, bis er es in die menschliche Blutbahn schafft.

In einer aktuellen Studie der Universität Wien konnten Forscher nun auch erstmals Mikroplastik im menschlichen Körper nachweisen. In vorangegangene Studien wurde bereits BPA (Bisphenol A) im Blut von Testpersonen nachgewiesen.

Medikamentenrückstände

Mehr als 150 verschiedene Arzneimittel wurden in den vergangenen Jahren in Flüssen, Seen und mitunter auch im Grundwasser nachgewiesen.

Sind diese Rückstände schädlich für uns?

Zwar sind die nachgewiesenen Mittel im Trinkwasser um ein Vielfaches niedriger als die verschriebene Tagesdosis. Aber bedeutet das nicht, dass sie unbedenklich sind. Eine wissenschaftlich fundierte Einschätzung des Risikos existiert bislang noch nicht. Vor allem die Wirkung, die sich ergeben könne, wenn Verbraucher viele Jahre lang mehrere Wirkstoffe gleichzeitig in geringen Konzentrationen über das Trinkwasser zu sich nähmen, ist noch unklar.

Noch herrscht hier großer Forschungsbedarf. Denn zwei sehr besorgniserregende Trends werden mit Rückständen von Medikamenten im Wasser in Verbindung gebracht: Das zunehmende Auftreten von Fruchtbarkeitsstörungen und von multiresistenten Mikroorganismen.

Was bedeuten “künstliche” Hormone?

Am häufigsten werden die Hormone von Anti-Babypillen im Trinkwasser nachgewisen. Diese künstlichen Hormone dienen zur Empfängnisverhütung. Diese Substanzen bereiten Gewässerforschern zunehmende Sorgen. ei Fröschen und anderen Amphibien, die besonders sensibel auf das Vorhandensein von Hormonen in ihrer natürlichen Umgebung reagieren, wurde der Effekt der „Verweiblichung“ bei Männchen festgestellt. Somit geht man davon aus, dass diese Hormone Auswirkungen und Ursache für die vermehrte Unfruchtbarkeit bei Männern ist.

Pestizide, Fungizide, Insektizide und Dünger

Durch die extreme Nutzung von Chemikalien und Düngemitteln in der Landwirtschaft haben wir mit verschiedensten Pestizide, Herbiziden, Fungiziden und Düngemitteln in unserem Grundwasser und somit auch in unserem Leitungswasser / Trinkwasser zu kämpfen.

Immer mehr Pestizide

In einer aktuellen Studie vergeben die Kantonschemiker dem Schweizer Trinkwasser gute Noten. Allerdings lassen die Ergebnisse auch aufhorchen. Denn in über der Hälfte der Trinkwasserproben wurden Pestizide und deren Abbaustoffe festgestellt. Diese Pflanzenschutzmittel und ihre Abbauprodukte lagern sich im Boden ab und belasten Grund- und Trinkwasser noch während Jahren. Kläranlagen und kommunale Wasseraufbereitungsfirmen haben bislang noch keine schlüssige Antwort auf dieses brisante Thema.

Darmkrebs durch Nitrate

Nitrate werden in der Landwirtschaft als Mineraldünger verwendet; in Böden und Gewässern werden sie außerdem durch Bodenbakterien aus organischen Stickstoffverbindungen gebildet (Nitrifikation). Hauptquelle dieser organischen Stickstoffverbindungen ist u. a. sog. „Wirtschaftsdünger“, besser bekannt als Gülle. Auf diesem Weg gelangen Nitrate auch in den Wasserkreislauf.

Nitrat überschreitet den Grenzwert von 25 mg/l im Grundwasser landesweit an deutlich mehr als jeder zehnten Messstelle. In überwiegend ackerbaulich geprägten Gebieten liegen die Konzentrationen sogar an knapp 40% der Messstellen über dem Grenzwert.

Nun zeigt eine dänische Studie: Bereits deutlich unterhalb dieses Grenzwertes gibt es einen Zusammenhang zwischen Nitratgehalt und Darmkrebsrisiko. Vermutlich ist der aktuelle Grenzwert zu hoch angesetzt.

Auswirkungen von Glyphosat

Das Pestizid Glyphosat zählt zu den am häufigsten zum Einsatz kommenden Mitteln zum Schutz vor Unkraut in der Landwirtschaft. Auf diesem Wege gelangt es nicht nur an die angebauten Lebensmittel, sondern auch ins Grund- und Flächenwasser. Wird dieses zu Trinkwasser aufbereitet, findet sich darin unter Umständen Glyphosat.

Glyphosat im Wasser wird von Medizinern stark diskutiert. Klare Nachweise gibt es bisher nicht, jedoch wird Glyphosat im Trinkwasser mit starken gesundheitlichen Beeinträchtigungen in Zusammenhang gebracht. Auch wenn bisher keine hieb- und stichfesten Nachweise erbracht werden konnten deuten verschiedene großangelegte Studien renommierter Labore darauf hin, dass etwa Fehlbildungen bei Babys und Fehlgeburten mit der Aufnahme von Glyphosat im Trinkwasser oder durch Lebensmittel in Verbindung stehen. Zwar herrscht noch eine gewisse Uneinigkeit in Expertenkreisen, jedoch deutet Vieles auf die toxische Wirkung des Pestizids auf den menschlichen Organismus hin. Auch steht im Raum, dass Glyphosat im Wasser oder der Nahrung krebserregend wirken kann.

Schwermetalle

Der Begriff „Schwermetalle“ hat keine eindeutige wissenschaftliche Definition. Man meint damit eine Gruppe von Metallen, die durch ihre toxischen Eigenschaften auffallen.

Wie gelangen Schwermetalle in das Wasser?

In erster Linie gelangen die Schwermetalle durch veraltete Hausleitungen oder gar kommunale Wasserleitungen ins Wasser. Diese geben häufig Blei, Kupfer, Eisen, Kadmium oder Nickel ab und erhöhen den Schwermetallgehalt des Wassers.

Blei

Die Aufnahme von Blei macht uns krank. Denn wird Blei einmal in unserem Körper aufgenommen, verbleibt es dort auch und kann von unserem Organismus nicht mehr ausgeschieden werden. Vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern verursacht es langfristige Hirn- und Nervenschäden und stört die Intelligenzentwicklung.

Kupfer

Die überhöhte Einnahme von Kupfer führt zu einem Kupferüberschuss, welcher sich in Form einer Kupfervergiftung bemerkbar macht und sogar lebensbedrohlich sein kann. Dies gilt sowohl für Erwachsene, insbesondere jedoch für Säuglinge und Kinder.

Cadmium

Cadmium kann über die Atemwege sowie über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden. Es wird vorwiegend in der Leber und Niere eingelagert, wobei die biologische Halbwertszeit bis 40 Jahre betragen kann. Cadmium wirkt erbgutschädigend und ist krebserregend. Bei chronischer Cadmiumvergiftung kann es zur Eisenmangelanämie, pathologischen Veränderungen der Niere und Knochenerweichung (Itai-Itai-Krankheit, Osteoporose) sowie weiteren Stoffwechselerkrankungen kommen.

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