Wir müssen Umdenken

Die Lösung liegt bei uns

Wenn wir weiterhin so rücksichtslos und verschwenderisch mit der Ressource Wasser umgehen, kann das fatale Folgen für künftige Generationen haben. Die Lösung ist einfach und liegt auf der Hand.

Wir haben es in der Hand

Jeder Mensch kann ohne Einschränkungen einen grossen Teil zum Umweltschutz durch seinen eigenen Konsum oder sein Verhalten steuern. Die Wirtschaft und Industrie liefert, wonach der Kunde schreit und die Macht liegt beim Konsumenten. Wenn jeder Mensch seinen kleinen Teil zur Umwelt beiträgt, können wir gemeinsam Grosses erreichen. Hier ein paar nützliche Tipps, womit Sie auf einfachste Art und Weise die Umwelt schützen können.

Auf Flaschenwasser verzichten

Die ganzeKette von der Herstellung der Plastikflaschen, deren Transport zum Abfüller an der Quelle, dem anschließenden Transport in verschiedene Länder bis hin zur Rücknahme der Pfandflaschen offenbart einen enormen CO2-Ausstoss weltweit. Zumal die Wasserqualität oft mangelhaft ist. Heutzutage schaffen Sie es eine besseres, gesünderes und umweltgerechteres Wasser direkt aus Ihrer Leitung aufzubereiten.

Wasser sparen

Das kennen Sie sicher auch – beim Zähneputzen oder Duschen lassen wir das Wasser einfach laufen, statt es zwischendurch einmal abzudrehen. Das verschwendet jede Menge Wasser und ist vollkommen unnötig – also drehen Sie der Umwelt zuliebe das Wasser einfach ab wenn Sie sich einseifen oder Sie die Zähne putzen. Das schadet niemandem und jeder Liter hilft der Umwelt.

Unnötiges Plastik reduzieren

Müssen Einwegflasche, Plastikgeschirr oder unnötigen Gadgets unbedingt sein? Wahnsinn, welcher Aufwand etwa für einen Wegwerflöffel betrieben wird. Wäre es da nicht sinnvoller, wenn wir unser Besteck einfach abwaschen? Viele Plastik-Gadgets im Alltag sind komplett überflüssig. Deshalb: Einfach mal den schnellen Griff zu Dingen hinterfragen, die es auch aus schönen, langlebigen Materialien wie Holz, Glas, Stoff oder Metall gibt.

Plastikverpackungen reduzieren

Gehen Sie mit Ihrem eigenen Sack einkaufen oder kaufen Sie Produkte, welche nur mässig oder gar nicht in Plastik eingepackt sind. Mittlerweile gibt es genug Anbieter für Recycling-Plastik-Verpackungen oder sonstigen nachhaltigen Konzepten welche sich im Preis nur geringfügig unterscheiden. Die Umwelt wird es Ihnen danken.

Weniger Lebensmittel verschwenden

Wie häufig müssen Sie Lebensmittel entsorgen, weil Sie zuviel eingekauft haben? Leider geschieht dies vorallem in den westlichen Kulturkreisen viel zu häufig. Sie müssen ja auf nichts verzichten, sondern kaufen nur das was Sie effektiv verbrauchen und sparen dabei viel Geld.

Unterstützen Sie Bio- und Ökoqualität lokal

Bio- und Ökoqualität lokal angepflanz oder produziert ist nicht nur viel gesünder und reicher an Nährstoffen, sondern ist auch viel besser für die Umwelt. Meist kostet das Gemüse beim Bauern oder die Bio-Label-Produkte nur ein wenig mehr, dafür halten Ihre Produkte länger und es schmeckt einfach auch besser.

Mehr Obst und Gemüse

Bevorzugen Sie die vegetarische oder vegane Variante Ihrer Mahlzeit und geniessen Sie Fleisch als etwas Besonderes. Denn Fleisch verbraucht in der Zucht und Haltung, bis hin zur Schlachtung der Tiere extrem viel CO2 und Ressourcen. Wenn Sie zum Fleisch greifen, dann doch die Bio-Variante. Schmeckt besser und die Tiere wurden artgerecht gehalten.

Naturprodukte statt Kunstfaser

Beim Waschen von Kunstfasern wie Polyester lösen sich winzig kleine Faserteile aus der Kleidung, werden mit dem Abwasser fortgespült – und landen am Ende im Meer. Zudem ist für die Herstellung von Kunstfasern viel mehr Energie nötig als bei der Baumwollproduktion. Der Blick aufs Etikett vorm Kauf lohnt sich also.

Geld ökologisch und nachhaltig anlegen

Der wirtschaftliche Trend zeigt in Richtung Nachhaltigkeit. Mit Ihrem Geld lassen sich Ziele verwirklichen, die über den reinen finanziellen Zweck hinausgehen und bewusst zum Wohle der Natur, Umwelt und Gesellschaft wirken. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Bank, wie Sie Ihre Geldanlagen, Vorsorgegelder und Kredite nachhaltig anlegen können.

Umweltfreundlich abstimmen und wählen

Nutzen Sie Ihr Recht, politisch Einfluss zu nehmen, und setzen Sie sich für den Schutz der Umwelt ein. Gerade in kleineren Gemeinden reichen oft schon wenige Stimmen, um etwas zu bewirken. Nehmen Sie politischen Einfluss auf die Ausgaben von Gemeinden und Kanton. So können Sie mithelfen, die Umweltbelastungen von Verkehrsnetzausbau, Gesundheitswesen und Verwaltungen zu reduzieren.

Fazit

Die Macht liegt bei uns. Den Konsumenten. Die Bigplayer in der Wirtschaft leben von unserem Konsumverhalten. Mit kleinen aber feinen Tricks, können wir die Umwelt in eine richtige Richtung lenken und ein Umdenken in der Wirtschaft ankurbeln!

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Trinkwassergewinnung und -knappheit

Wasser ist nicht gleich Trinkwasser

Der Weg von Süsswasser in unsere Leitung, beziehungsweise in eine PET-Flasche ist lang. Wir erklären Ihnen welchen Weg das Wasser macht und ob wir überhaupt genug Trinkwasservorkommen für die Zukunft besitzen.

Der Weg des Wassers

Am Anfang von Trinkwasser steht das sogenannte Rohwasser. Das Rohwasser kann je nach Ressource als Regen, Oberflächenwasser, Grund- und Quellwasser oder Uferfiltrat auftreten. In den meisten Fällen ist das Wasser von natürlichen Verunreinigungen betroffen wie Eisen- und Manganverbindungen, Salze, Feststoffe oder gar Kieselsäure. Das gilt vorallem für unser Grundwasser, denn Grundwasser wird aus dem Boden gewonnen und wenn Wasser im Boden versickert, findet ein intensiver Stoffaustausch statt.

Je nach Beschaffenheit und Zusammensetzung des Bodens löst das Wasser die unterschiedlichsten Stoffe aus diesem heraus und nimmt sie auf – gesunde wie schadhafte. So finden sich im Rohwasser nicht nur aus Gestein gelöste Mineralien, sondern auch Dünge- und Pflanzenschutzmittel, Mineralöle und, wie Berichte des Bundesamtes für Umwelt belegen, auch Nitrate bahnen sich heute ungehindert ihren Weg in Flüsse, Seen und das Grundwasser.

Wassergewinnung

Die kleinste Rohwassergewinnung mit rund 20 % stammt von Seen und Flüssen.

Ungefähr 40% der Rohwassergewinnung stammt aus Quellen, oder unterirdischen Flüssen.

Weitere 40 % stammen aus dem Grundwasser. Hier wird das Rohwasser in einer bestimmten Tiefe aus Grundwasser gewonnen.

Wasserknappheit weltweit

Uns geht das Wasser aus. Wasser ist ein auf der Welt beschränktes Gut und leider hat jeder Dritte von zehn Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Wie bereits erwähnt findet sich auf unserem Planeten nur ca. 2.5% Süsswasser. Süsswasser ist damit ein knappes Gut. Und die Verfügbarkeit der Süsswasservorräte ist weiter eingeschränkt. Nur etwa ein Drittel steht uns, beispielsweise in Form von Grundwasser, Fliessgewässer, Binnenseen und Atmosphäre, als Trinkwasser zur Verfügung.

Der Rest ist gefroren und besteht aus Eis oder Schnee. Aber die brauchbaren Wasserresourcen sind unterschiedlich verteilt und abhängig von klimatischen als auch geografischen Faktoren.

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Wasser ist Leben

Wasservorkommen auf der Erde

Die Erde wird auch „der blaue Planet“ genannt. Dies ist verständlich, wenn man sich mal genau anschaut, wieviel Wasser es auf der Erde gibt. Nur 29% der Erdoberfläche wird von Landflächen eingenommen. Dagegen sind 71% mit Wasser bedeckt. Nun wirst du dich fragen, warum dann immer dazu aufgerufen wird, Wasser zu sparen, ist doch genug da. So einfach ist es aber nicht. Wir können nämlich nicht das gesamte Wasser auf der Erde als Trinkwasser nutzen.

Trotz der extremen Menge an Wasser auf der Erde, ist nur ein geringer Bruchteil von 0.3% davon Süsswasser, welches uns zur Verfügung steht. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie wertvoll Wasser für uns ist und das wir behutsam damit umgehen müssen, um weiterhin Leben auf diesem Planeten für unsere künftigen Generationen garantieren zu können.

Der Wasserkreislauf

Durch den sich immer wiederholenden Kreislauf des Wassers in der Natur geht kein Wasser verloren, es kommt aber auch keins hinzu. Die Wasservorräte der Erde sind festgelegt. Deshalb müssen wir mit unserem Wasser sehr vorsichtig umgehen und dürfen es nicht verschwenden.

1. Verdunstung

Wasser aus allen Gewässern verdunstet. Je wärmer es ist, desto schneller verdunstet das Wasser. Auch die Pflanzen geben Wasser über ihre Blätter ab, das dort verdunstet. Das Wasser steigt als Wasserdampf in die Atmosphäre auf.

2. Weiterleitung durch Wind

Winzige Wassertröpfchen sammeln sich und bilden die Wolken hoch oben am Himmel. Durch den Wind werden die Wolken weitergeleitet.

3. Regen, Schnee, Hagel

Treffen die Wolken auf kalte Luft, kondensieren die kleinen Wassertröpfchen und bilden den Regen, Schnee oder Hagel. So gelangt das Wasser zurück auf die Erde.

4. Rückfluss und Versickern

Das Wasser sammelt sich und gelangt über Flüsse und Bäche zurück ins Meer. Etwas Wasser versickert auch im Boden und gelangt ins Grundwasser. Dies bildet Wasserquellen.

5. Die Sonne als Motor

Der Motor für diesen Kreislauf ist die Sonne. Sie spendet genug Wärme und entsprechende Energie, um das Wasser auf der Erde effektiv zu verdunsten und den Kreislauf anzutreiben.

Wasser regelt das Klima

Durch den sich immer wiederholenden Kreislauf des Wassers in der Natur geht kein Wasser verloren, es kommt aber auch keins hinzu. Die Wasservorräte der Erde sind festgelegt. Deshalb müssen wir mit unserem Wasser sehr vorsichtig umgehen und dürfen es nicht verschwenden.

Wasser transportiert Wärme

Es erzeugt globale Meeresströmungen, welche sehr grosse Energiemengen (Wärme) transportieren. Die aus Verdunstung entstehenden Wolken, tragen ebenfalls zum Wärmetransport bei.

Wasser schützt vor Erderwärmung

Die Wolken auf der Erde blockieren die wärmenden UV-Strahlen und schützen somit die Erde vor der permanenten Erwärmung.

Wasser reguliert den Treibhauseffekt

Es reguliert den Treibhauseffekt, da es die CO2-Gase im Wasser lösen kann. Durch die Erwärmung der Weltmeere kann das Wasser weniger Gase binden und der Treibhauseffekt wird vergrössert. 

Wasser sorgt für Wolken

Durch die Verdunstung von Wasser, entstehen Wolken. Diese können wärme speichern und sind ein “natürlicher Filter” für die Erde. Wenn die Wolken voll sind, entsteht Niederschlag, welcher unser Ökosystem mit Wasser versorgt.

Wasser und Natur

Ohne Wasser kann der Mensch nicht leben. Egal ob als Baustoff für unsere Zellen oder als Transportmittel für die Blutkörperchen – Wasser hat viele ganz wichtige Aufgaben in unserem Organismus, und unser Körper besteht zu mehr als der Hälfte aus Wasser.

Aber nicht nur für uns Menschen, auch für Tiere und Pflanzen ist Wasser wichtig. Wasser ist Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere und dabei so vielfältig und unterschiedlich wie seine Bewohner selbst: Vom winzigen Plankton bis zum tonnenschweren Blauwal, vom Pinguin am kalten Südpol bis zu den Riesenschildkröten in tropischen Gewässern, von Bachforellen, Lurchen und Enten, über Schlangen und Frösche bis hin zu putzigen Fischottern, von glitschigen Algen und meterhohem Schilf bis hin zu leuchtenden Seerosen … Moore, Auen, Flüsse, Seen und Meere zählen heute zu den artenreichsten, aber auch stark bedrohten Lebensräumen.

Ohne Wasser gäbe es keine Natur. Keine Flora, keine Fauna und die Erde wäre unbewohnbar.

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